Die Hauptstadt von Europa ist Budapest und Französisch Amtssprache
01. Dezember 2007, 19:26 Uhr von Jörn Wagner
Wie dumm kann man eigentlich sein?
Die Legende vom ignoranten Amerikaner, der nicht über den Tellerrand hinausblicken kann, hat kürzlich eine neue Ausprägung gefunden:
Hat mich irgendwie an „Stupid Girls“ von P!nk erinnert.
Dabei kann man der Frau noch nicht mal einen großen Vorwurf machen. Amerika ist nun mal so groß, dass man sich durchaus komplett nur damit beschäftigen kann, ohne jemals über ein anderes Land nachdenken zu müssen. (So beschrieb es mir jedenfalls eine Amerikanerin, die viele Jahre in Deutschland gelebt hat.) Auch ihr Südstaatenakzent sollte ihr nicht zum Nachteil ausgelegt werden, obwohl „die Südstaaten“ quasi das Ostfriesland Amerikas ist. Nur nicht so intelligent.
Leider wissen viele Amerikaner rein gar nichts über andere Länder und es interessiert sie auch nicht sonderlich.
Warum auch? Ist doch toll dort. Wer braucht schon jahrtausendealte Architektur?
Man müsste mal eine Umfrage in Auftrag geben, wie viele Amerikaner denken, dass folgende Karte mehr als 3 Fehler enthält:
Bleibt nur zu hoffen, dass der Wahnsinn im nächsten Jahr abgewählt wird und wieder Vernunft einkehrt.
Bill Clinton zum Beispiel hatte während seiner Amtszeit (und noch mehr jetzt) eine sehr internationale Sichtweise, die auch nötig ist in der heutigen Welt. Da es in Amerika leider de facto nur zwei Parteien gibt, muss man sich wohl die Demokraten herbeiwünschen. Die sind zwar für höhere Steuern (bei der desolaten Haushaltslage seit 2000 auch gut so), aber dafür auch für ein Miteinander der Nationen.
United we stand,
the Yearn

[...] liegt es doch an mangelnden Geographiekenntnissen? Jedenfalls hat Präsidentschaftskandidat John McCain (Republikaner) vor einem Jahr folgendes [...]